Betriebskostenschätzung

Kulturverein Krawatte e.V.
Erläuterungen zur Betriebskostenschätzung
mit den von Herrn Dr. Wolf angeforderten Ergänzunge

Inhalt
1. Vorbemerkung                                                                                                              
2. Zuständigkeiten und Entscheidungswege innerhalb des Kulturvereins Krawatte            
3. Die handelnden Personen und deren kulturfachliche Kompetenz für den nachhaltigen
Betrieb eines soziokulturellen Zentrums in Barsinghausen                                                
4. Kooperation mit kulturellen Partnern zur Darstellung der laufenden Einnahmen         
5. Projektmarketing und seine Wirkung auf die Kostensituation                                         
6. Vertriebsaktivitäten zur Vermarktung der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten        
7. Chancen- und Risikoanalyse für eine nachhaltige Aufrechterhaltung des Kulturbetriebs  
8. Beschreibung des laufenden Kulturbetriebs zur Darstellung von Kosten und
Einnahmen und deren Entwicklung über die kommenden Jahre                                          
9. Eigen- und Fremdkapitalanteile                                                                                      
10. Kreditbedarfe und -finanzierung einschließlich etwaiger Sicherheiten                          
11. Erläuterungen zur Betriebskostenschätzung 2018 -2021                                            
A. Gebäudekosten                                                                                                              
B. Dauerhaft vermietete Flächen                                                                                        
C. Mieteinnahmen der Gruppenräume von 2018 bis 2021                                                  
D. Kulturprojekte
E. GEMA-Gebühren
F. Verleih Technik
G. Allgemeine Posten

1. Vorbemerkung
Die Kulturfabrik Krawatte befindet sich in der Planung. Ihr inhaltlicher Aufbau geschieht nach
einem sorgfältig ausgearbeiteten Konzept, das den Baufortschritt berücksichtigt.
Der Ausbau des Gebäudes erfolgt Stufe für Stufe entsprechend der Förderungssituation nach einem
Masterplan, so dass die schon jetzt begonnene soziokulturelle Arbeit innerhalb des Gebäudes
schrittweise erweitert werden kann. Auf diese Weise wird das Risiko, das mit einem Vorhaben
dieser Größe verbunden sein mag, minimiert. Die Alternative hieße, das unseres Erachtens für
Barsinghausen wichtige Projekt aufzugeben.
Schon nach der ersten Baustufe, die das Foyer einschließt, können durch dessen Vermietung
Einnahmen generiert werden, ebenso wie durch die Mieteinnahmen aus der bereits bezogenen
Wohnung und von den beiden beständigen Gründungsvereinen, die sofort in das Gebäude einziehen
und sich provisorisch einrichten werden. Damit sind die Betriebskosten der ersten Stufe
gedeckt.
In den folgenden Baustufen wird die gleiche Balance zwischen Einnahmen und Betriebsausgaben
angestrebt. Dazu werden die ständigen Bemühungen um Projekt- (und damit auch Personal-)
Förderung gehören. Denn nirgendwo trägt sich Kulturarbeit selbst.

Für den endgültigen Ausbau der Kulturfabrik Krawatte werden weitere Fördergelder nötig sein.
Dafür ist die Förderung durch die Stadt ein ausschlaggebender Faktor. Wir gehen zudem davon
aus, dass sie leichter einzuwerben sind, wenn sich das Vorhaben beispielhaft mit einem ersten
repräsentativen Raum und mit guter Arbeit in den ersten Entwicklungsstufen empfehlen kann.
Die Grundlage dafür bilden die Projektbeschreibung, die Vereinssatzung, die Geschäftsordnung des
Vorstands und der Erbpachtvertrag, die wie auch die detaillierten Kalkulationstabellen beiliegen.


2. Zuständigkeiten und Entscheidungswege innerhalb des Kulturvereins
Krawatte
a. Der Vorstand des Kulturvereins Krawatte e.V. besteht zur Zeit aus drei ehrenamtlich arbeitenden
Personen. Zwei der Vorstandsmitglieder sind geborene Mitglieder der beiden
Gründungsvereine Kunstverein Barsinghausen e.V. und Kunstschule NOA NOA e.V.
(s. Satzung § 8 (2) und Vorhabenbeschreibung Nr. 3.4)
Diese Vorstandsmitglieder werden von den jeweiligen Vereinsvorständen entsandt. Das
dritte Mitglied wurde am 11.01.2016 von den Teilnehmern der Gründungsversammlung
des Kulturverein Krawatte gewählt. Ein vierter Vorstandsposten ist noch nicht besetzt. Er
wird für die Wahl in der nächsten Mitgliederversammlung Anfang 2018 offen gehalten, in
der die neu gewonnenen Nutzer des Soziokulturellen Zentrums an der Wahl beteiligt sind.
b. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung wurden erstmals zwei Beiräte gewählt, die
den Vorstand in seiner Arbeit entlasten werden.
c. Zur Zeit setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen:
• Karen Bremer - 2016 von der Gründungsversammlung gewählt
• Annabell Reymann – von der Kunstschule NOA NOA e.V. entsandt
• Friedrich Holtiegel – vom Kunstverein Barsinghausen e.V. entsandt
• Beiräte: Frank Plorin, Elke Thiele
d. Die Entscheidungswege sind in der Satzung und der Geschäftsordnung des Vorstands festgelegt.
(s. Satzung § 7, § 10 und die Geschäftsordnung)
Zur Zeit trifft sich der Vorstand des Kulturvereins Krawatte in der Regel zweimal im Monat.
Selbstverständlich werden die Entscheidungen in den Vorstandssitzungen der beiden
Gründungsvereine Kunstschule Noa Noa und Kunstverein Barsinghausen vorbesprochen
und abgestimmt.
Zu zentralen Entscheidungen wie etwa die Festschreibung des Bauplans finden auch gemeinsame
Sitzungen der drei Vorstände statt.
3. Die handelnden Personen und deren kulturfachliche Kompetenz für den
nachhaltigen Betrieb eines soziokulturellen Zentrums in Barsinghausen
a. Getragen wurden und werden die Initiative und die bisherige Aufbauleistung der Kulturfabrik
Krawatte in ausschließlich ehrenamtlichem Einsatz von zwei in Barsinghausen und der
Region anerkannten und bewährten Vereinen.
• Die erfolgreiche und angesehene Kunstschule Noa Noa e.V. arbeitet seit mehr als 25
Jahren soziokulturell.
• Der Kunstverein Barsinghausen e.V. hat sich in 10 Jahren zu einem der beständigsten
und renommiertesten Kunstvereine in der Region entwickelt und hat mit seinem Vermittlungsprogramm
ein soziokulturelles Profil entwickelt.
Kulturverein Krawatte e.V.
Zusätzliche Angaben zur Erläuterung der Betriebskostenschätzung S. 3
b. Die Akteure zur Zeit des Aufbaus der Kulturfabrik Krawatte
• Karen Bremer - diplomierte Innenarchitektin, 25 Jahre als Innenarchitektin und Projektmanagerin
in der Baubranche tätig, Ausbildung zum Persönlichkeits-Coach und weitere
Fortbildungen, eigene Praxis für intuitives Coaching in Barsinghausen
• Annabell Reymann – arbeitet seit 2010 als selbstständige Theaterpädagogin. Honorarkraft
und ehrenamtliche stellvertretende Leitung der Kunstschule NOA NOA e.V.,.
Erfahrung als Mitarbeiterin und später Leiterin des Jugendbereichs im ehemaligen
KuBa (Kulturzentrum Barsinghausen). Seit 21 Jahren aktives Mitglied der Deister-Freilicht-
Bühne Barsinghausen. Dort war sie 6 Jahre im Vorstand tätig und ist nach wie vor
in organisatorische Tätigkeiten eingebunden.
• Frank Plorin - diplomierter Künstler, Leiter der Kunstschule Noa Noa e.V. (im Vorstand
des Kunstvereins)
• Elke Thiele - Selbstständige in der Führung eines großen Barsinghäuser Unternehmens,
Ausbildung Handel, Tätigkeit im Bankgeschäft, 6 Jahre Leitung einer Malschule für Kinder
und Erwachsene
• OStD i.R. Friedrich Holtiegel – 1978 - 1993 Vorstandsmitglied im Fachverband für
Schultheater und Darstellendes Spiel in Niedersachsen, Ausrichtung der niedersächsischen
Jugendtheater-Treffen, 1993-2002 Leitung des Hannah-Arendt-Gymnasiums in
Barsinghausen
• Dipl.-Ing. Carsten Hettwer - Stadtbaurat in Langenhagen (im Vorstand des Kunstvereins)
• StR‘ i.R. Ursula Stegen - graduierte Designerin im Bereich Innenarchitektur/ Baudesign,
Staatsexamen Kunst (im Vorstand des Kunstvereins)
• Prof. Dr. Lothar Feige, Diplom-Volkswirt, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.
Berufserfahren in der Geschäftsführung von Körperschaften öffentlichen
Rechts, Vorstand von Vereinen, Leitung wissenschaftlicher Institute (Beirat im Kunstverein
Barsinghausen)
c. Nach der Einrichtung erster Räumlichkeiten in der Kulturfabrik (Büro, Foyer, provisorisch:
Saal, Gruppenräume), also im Jahre 2018
ist die Einstellung einer Kulturmanagerin/ eines Kulturmanagers geplant
mit anfangs 20 Wochenstunden
• zum Ausbau der soziokulturellen Struktur und Vernetzung in Barsinghausen und in der
Region (Stadt, Vereine, Initiativgruppen, Kulturanbieter und Kulturschaffende, ...) sowie
zur Kontaktpflege
• zur Aufstellung und Betreuung des Raumplans für die temporäre Vermietung
• durch Einladung zu Projekten und Veranstaltungen in der Kulturfabrik Krawatte
• und Konzipierung sowie Durchführung eigener Projekte und Veranstaltungen
Erforderliches Profil:
ͳͳ Studium/ Ausbildung oder einschlägige Erfahrungen im Bereich des Kultur- bzw. Veranstaltungsmanagements
ͳͳ Erfahrung im organisatorischen Veranstaltungsmanagement
ͳͳ Hohes Maß an Motivation, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein
ͳͳ Bereitschaft zu eigenständigen Einsätzen außerhalb der Regelarbeitszeit sowie zeitliche
Flexibilität
ͳͳ Kreativität, Kommunikationsfähigkeit und Kontaktbereitschaft
ͳͳ Belastbarkeit auch in stressigen Situationen
ͳͳ Office-Kenntnisse und Kenntnisse im Umgang mit einem Bildbearbeitungsprogramm
ͳͳ Teamfähigkeit und überzeugendes Verständnis für den soziokulturelle Ansatz des Kulturzentrums,
eine weltoffene Haltung, künstlerisches Interesse
Kulturverein Krawatte e.V.
Zusätzliche Angaben zur Erläuterung der Betriebskostenschätzung S. 4
4. Kooperation mit kulturellen Partnern zur Darstellung der laufenden
Einnahmen
a. Derzeitige Situation
Der Kulturverein Krawatte hat unter den anderen Kulturträgern, Vereinen und Gruppierungen
Barsinghausens bisher noch nicht aktiv für eine Mitarbeit im Kulturverein Krawatte
und für die Nutzung der entstehenden Räumlichkeiten geworben. Dazu waren die Voraussetzungen
bis vor Kurzem zu vage, und Versprechungen hätten leer gewirkt. Die Presse
hat die bisherige Entwicklung präzise verfolgt. Die Öffentlichkeit Barsinghausens wartet
gespannt darauf, ob dem Kulturverein nach den ersten beachtlichen Zusagen bedeutender
Förderer der Durchbruch gelingt, so dass mit dem Bau begonnen werden kann.
Aufgrund der Vernetzung der Gründungsvereine mit allen kulturellen und sozialen Vereinen,
Institutionen und Gruppierungen sowie mit den Schulen wurden viele Gespräche
geführt, in denen die Chancen möglicher Kooperationen ins Auge gefasst wurden; Konkurrenzbefürchtungen
kamen bisher nicht auf. Die beiden Gründervereine sind schon von Anfang
an Mitglied im Stadtmarketingverein „Unser Barsinghausen“, der die Kulturentwicklung
als wesentlichen Faktor für die Attraktivität der Stadt begreift und sie entsprechend
unterstützt (s. Tag der Ortsteile, Barsinghäuser Kulturtermine); ihre Arbeit stößt dort auf
großes Interesse.
b. Die erwartete Entwicklung
Hoffnungen, die Räumlichkeiten bald nutzen zu können, wurden vielfach geäußert, von
Chören wie dem Männer- und Frauenchor Egestorf, von der Calenberger Musikschule
(zumindest Hoffnung auf einen Übungsraum für Jugend-Bands), selbst eine Kampfsportgruppe
hat nach einem möglichen Übungsraum gefragt. Neue Chancen ergeben sich für
die Kleinkunst-Sparte von Calenberger Kultur & Co und für weitere Entwicklungen und
Gruppen der Deister-Freilichtbühne. Zu schweigen von den Nutzungsmöglichkeiten der
Gruppenräume für die Lese-Paten, für die Sprachkurse für Flüchtlinge (einschließlich der
zeitgleichen Kinderbetreuung), für die Fotogruppe, für die Barsinghäuser Sektion des
Heimatbundes, für Selbsthilfegruppen wie den Wichtringhäuser Seniorenkreis. Mit einer
hohen Auslastung der Räume im EG ist zu rechnen.
c. Das Konzept der Kooperation
beruht auf dem Gedanken, bestehenden Aktivitäten Raum und Unterstützung (Geräte,
Medien, Personal, Kontakte, Fachwissen etc.) zu bieten, bestehende Netzwerke weiter
auszubauen, zur Eigeninitiative zu ermutigen und Hindernisse aus dem Weg zu räumen.
Hierin wird die wichtigste Aufgabe der Projektmanagerin oder des Projektmanagers liegen
(s.o. Nr. 3.c). Die Kulturfabrik Krawatte wird von der Offenheit für das Bestehende und
dessen Erweiterung profitieren.
d. Ein Beispiel:
Die Kunstschule Noa Noa und der Kunstverein werden in unmittelbarer Nachbarschaft unter
einem Dach ihr Kunstvermittlungsmodell erweitern. Sie können z.B. der Nachfrage von
Firmen nachkommen, denen für ihr (Führungs-)Personal Kurse und kreative Begegnungen
im Rahmen von Kunstausstellungen angeboten werden können, eine Vermarktungsform,
die bei längst vorhandenem Fachpersonal nun erst durch die größeren Werkstätten, den
benachbarten Saal und das repräsentative Foyer mit der angeschlossenen Küche ermöglicht
wird.
Kulturverein Krawatte e.V.
Zusätzliche Angaben zur Erläuterung der Betriebskostenschätzung S. 5
5. Projektmarketing und seine Wirkung auf die Kostensituation
a. Ein vielfältiges Projektmarketing wird sich in den ersten beiden Jahren auf die Propagierung
des Vorhabens Kulturfabrik Krawatte, auf Einladungen in das Haus und auf Spendenaktionen
für die Kulturfabrik Krawatte - und zugleich für den Kulturverein - konzentrieren.
Es soll Interesse am Fortschritt des Vorhabens und an seinem sich entwickelnden Programm
und die Bereitschaft zur Teilnahme und Unterstützung geweckt werden.
b. Ein professionelles Logo wurde entwickelt und wird als Marke auf allen Veröffentlichungen
des Kulturvereins erscheinen.
c. Ein professioneller Internetauftritt ist in Arbeit und wird die vorhandene vorläufige Website
bald ersetzten. Dort wird zusätzlich zur Planung und zum Konzept auch über den
Baufortschritt in regelmäßigen Abständen informiert, und es werden die Nutzungsmöglichkeiten
in den einzelnen Phasen dargestellt.
d. Multiplikatoren und Mitgestalter werden in ortsansässigen Vereinen und Gruppierungen
zu gewinnen sein. Für Juni ist eine erste Einladung der Vereinsvorstände in das Gebäude
geplant. Mit verschiedenen Kulturschaffenden wurden bereits bei verschiedenen Gelegenheiten
erste Gespräche geführt. Die bisherige Resonanz zeigt, dass viele Vereine für sich
gute Möglichkeiten für Raumnutzungen und Kooperationen sehen. Dies wird sich unmittelbar
in Mieteinnahmen bemerkbar machen.
e. Die Vernetzung aller tatsächlichen und möglichen Akteure mit Hilfe der Internetpräsentation
ist ein wichtiger Schritt zu ihrer Einbindung.
f. Presseberichte über die Nutzung der Kulturfabrik für laufende Projekte machen auf den
neuen kulturellen Ort in Barsinghausen aufmerksam. Das hat mit mehreren Kunstvermittlungsprojekten
und Schrottschweißkursen begonnen und setzte sich über die Nutzung durch
die BBI bis zur derzeitigen Vorbereitung des Mozart-Projekts in der Klosterkirche fort.
g. Das Projekt „Zu Hause in Barsinghausen oder: Die Barsinghäuser Weltkarte“ wird von der
Region Hannover großzügig gefördert und hat eine interaktive Videoschau zum Ziel, die
auf einem Großbildschirm dauerhaft im Foyer ihren Standort findet. Auf ihm werden die
Immigrationsbewegungen, die in den verschiedenen Zeiten nach Barsinghausen führten,
an Einzelschicksalen (erfasst in Interviews) dargestellt. Um Mitwirkung an diesem Projekt
werden die verschiedensten Interessengruppen gebeten, die auf diesem Wege alle in Kontakt
mit der Kulturfabrik kommen.
h. Den Geschäftsleuten von „Unser Barsinghausen“ wird das Vorhaben Kulturfabrik Krawatte
auf deren nächstem Barsinghäuser Hausbesuch am 6.6.2017 vorgestellt.
i. Bau- und Baumaterialfirmen werden die verschiedenen Möglichkeiten für Zuwendungen
vorgestellt.
j. Eine erste Klausurtagung der Vereinsmitglieder hat Ideen für Werbe- und Spendenaktionen
gesammelt:
• Auto-Aktion auf der MoWi und ebenso auf dem Stadtfest
• Fest zum Baubeginn für Spender und Förderer
• Tag der offenen Tür nach der baurechtlichen Freigabe des Gebäudes für größere Besuchergruppen
• Verkauf von Stickern mit einem Unterstützungs-Slogan
• Spenden-Event Ende 2018
k. Ein Flyer, der das Vorhaben und das Haus vorstellt und das Formular zum Mitgliedsantrag
sowie für einmalige Spenden enthält, wird zur MoWi gedruckt und liegt dann in den gewohnten
Geschäften aus.
l. Informationen zu Veranstaltungen wird es ab 2018 in gedruckten Programmen geben, die
in regelmäßigen Abständen in Geschäften der Innenstadt ausliegen. Die neuen Medien
wie Facebook und ein regelmäßiger Newsletter per E-Mail werden ab 2018 für Veranstaltungshinweise
genutzt und um Besucher werben.
Kulturverein Krawatte e.V.
Zusätzliche Angaben zur Erläuterung der Betriebskostenschätzung S. 6
6. Vertriebsaktivitäten zur Vermarktung der zur Verfügung stehenden
Räumlichkeiten
A. Das Erdgeschoss
a. Die exakten Planungen bis 2020 betreffen das Erdgeschoss des Gebäudes. Hier liegen die
Räume für soziokulturelle Aktivitäten aller Art.
• das Foyer (100 qm, mobile Bühne, 80 Sitzplätze, bis zu 25 Plätzen bei Aufstellung von
Tischen)
• das kleine Foyer (70 qm)
• der Saal (200 qm, nicht ansteigend, mobile Bühne, 180 Sitzplätze vor der Bühne, bis zu
50 Plätzen bei Aufstellung von Tischen. Er wird vom Kunstverein für die Dauer seiner
Ausstellungen gemietet. Dauerhaft mietet der Kunstverein einen Raum als Magazin an.
• Die Küche mit Nebenräumen
• drei Gruppenräume (40 qm, 45 qm, 45 qm bzw. 85 qm bei Öffnung der Trennwand)
• die Werkstätten der Kunstschule Noa Noa (insgesamt 362,5 qm). Sie werden von der
Kunstschule auf Dauer gemietet und an Interessenten untervermietet; darunter ein
weiterer als Gruppenraum geeigneter Raum
b. Gemeinnützige Vereine zahlen einen geringeren Mietpreis als Privatpersonen. Kommerzielle
Nutzer zahlen einen erhöhten Mietpreis. Dies soll sicherstellen, dass der soziokulturellen
Charakter des Hauses dauerhaft erhalten bleibt.
c. Auf selbstständige Gastronomie als Einnahmequelle wird verzichtet.
So entsteht keine Konkurrenz zur gewerblichen Gastronomie, sondern die Möglichkeit von
Kooperationsangeboten für die Übernahme des Caterings bei Veranstaltungen.
Allerdings kann die Küche an freie Kochgruppen oder bei Veranstaltungen zur Selbstversorgung
an den Veranstalter vermietet werden.
d. Den Getränkeverkauf bei Veranstaltungen jeder Art übernimmt oder verpachtet der Kulturverein.
e. Im Jahr 2018 stehen für die Vermietung, bei Freigabe der städtischen Förderung, das
Foyer, der Saal im unausgestatteten Zustand und Werkstattbereiche zur Verfügung. Diese
Räume werden den Vereinsvorständen sowie den Geschäftsleuten per Anschreiben und
Einladung zu Besichtigungen angeboten werden.
Besichtigungstermine und ein Eröffnungsfest werden der Bevölkerung über die Presse,
Flyer, Plakatwerbung und die Internetpräsenz mitgeteilt.
f. Das je aktuelle Raumprogramm wird im Internetauftritt des Kulturvereins dargestellt.
B. Die Obergeschosse
a. Die Planungen für das die Obergeschosse im hinteren Teil des Gebäudes (Skelettbau) und
im Seitentrakt (Alte Produktion) sind bewusst offen gehalten, um sie den Anforderungen
der Nutzer anpassen zu können. Die Obergeschosse sind für Dauervermietungen an
Firmen, Institutionen und Vereine vorgesehen, deren Ausrichtung zur soziokulturellen
Prägung des Gebäudes passt.
b. Bei entsprechender Nutzung kann mit einer großzügigen Förderung durch die „Aktion
Mensch“ zum Wiedereinbau eines Fahrstuhls in den vorhandenen Fahrstuhlschacht gerechnet
werden, so dass auch die Obergeschosse barrierefrei zugänglich werden.
c. Die Mietflächen werden den Interessenten rechtzeitig vor der energetischen Sanierung
vorgestellt. Dazu zählen auch bisherige Kooperationspartner wie die Calenberger Musikschule
und in der Region arbeitende Künstler. Schon jetzt gibt es Interessenten für die
verschiedenen Bereiche.
d. In Abwägung der verschiedenen Interessen ist zu berücksichtigen, dass auch im OG gegebenenfalls
zusätzliche Räume für soziokulturelle Aktivitäten gebraucht werden könnten.
Kulturverein Krawatte e.V.
Zusätzliche Angaben zur Erläuterung der Betriebskostenschätzung S. 7
7. Chancen- und Risikoanalyse für eine nachhaltige Aufrechterhaltung
des Kulturbetriebs
A. Stärken
a. Bereitstellung eines mittelgroßen „öffentlichen“ Saals und weiterer Räume für Treffen und
Aktivitäten in Barsinghausen mit professionellem Management. Dass ein solches Raumangebot
zur Zeit bitter fehlt, ist auf allen gesellschaftlichen Ebenen unbestritten.
b. Die beiden angesehenen und beständigen Gründungsvereine bilden mit ihrem festen Publikumsstamm
einen stabilen Kern im soziokulturellen Zentrum. Die Nachfrage nach den
in Kooperation beider Vereine durchgeführten Kursen zur Kunstvermittlung können zur
Zeit weder im Bereich Schulen noch v. a. im offenen Angebot für Erwachsene befriedigt
werden.
c. Beide Gründungsvereine können aufgrund der verbesserten Raumsituation und der Kombination
mit Küche und Foyer neue Angebotsformate entwickeln, die neue Publikumssegmente
erschließen, z.B.
• Senioren und Rollstuhlfahrer und die Kooperation mit den Seniorenheimen
• Junge Mütter mit Kleinkindern (Kinderbetreuung während der Aktivitäten der Mütter in
Eigenregie der beteiligten Gruppen)
• Firmenpersonal (kreative Querdenker-Tage)
d. Kreativangebote in anderen Sparten, die zur Zeit in Barsinghausen fehlen
• Theaterprojekte mit überschaubarem Zeitanspruch, anders als in der DFB, aber mit
deren Unterstützung
• Freies Musizieren, ohne Bindung an die Calenberger Musikschule, aber mit deren Unterstützung,
Einbeziehung vorhandener Anbieter
• Offene Schachturniere mit Unterstützung durch den Schachclub
• Crossover Literatur - Kunst - Musik - Theater - Film
• Kaum Konkurrenz in Barsinghausen und der näheren Umgebung, Abstimmungen mit
Bredenbeck)
e. Unterstützung für Eigeninitiativen durch Raumangebote und Vernetzung, z.B.:
• Jugendbands (Kooperation mit der Initiative Giegerich)
• Mountainbiker
• Jugendparlament
f. Veranstaltungen
• Vielfalt: Angebote für unterschiedliche Publikumssegmente
• Beständigkeit und Offenheit: Hier findet man immer etwas und trifft Leute
• Flexibilität im Veranstaltungsangebot gemäß Nachfrage (Mischkalkulation: gängige Zugnummern
versus Experiment und teure Qualität)
• Kaum Konkurrenz in der näheren und weiteren Umgebung (Absprachen und Kooperation
mit dem ASB-Bahnhof, Deister-Freilichtbühne, Einbeziehung von CC&Co, …)
g. Treffpunkt
• Räumlich Nähe der verschiedenen Akteure eröffnet Chancen der Zusammenarbeit
• Kostengünstiges Raumangebot auch für spontane Gruppierungen und Verabredungen
• Offener Zugang zum kleinen Foyer für Spiele (Krökeln, evtl. Billard), soweit Aufsicht
vorhanden (evtl. durch Eigeninitiative), aber nach strenger Hausordnung
B. Unwägbarkeiten/ Schwächen
a. Evtl. Engpässe in der Raumausnutzung: Ein enger Zeit-/Raum-Plan
b. Insbesondere sich überkreuzende Mehrfachnutzung des Saals für Ausstellungen, Kulturangebote
und Gesellschaftsveranstaltungen kann die reibungslosen Abläufe stören
c. Mangel an Finanzen könnte zu niedrigerer Qualität der Veranstaltungen führen und damit
zu Einbußen an Attraktivität
d. Personalbedarf und Überforderung der freiwilligen Helfer
Kulturverein Krawatte e.V.
Zusätzliche Angaben zur Erläuterung der Betriebskostenschätzung S. 8
C. Trends
a. Zunehmende Nachfrage nach Angeboten vor Ort für Familien und Senioren
b. Abkoppelung der Jugend von der Fernsehkultur, erwartetes Nachlassen der Faszination
der sogenannten sozialen Medien
c. Besinnung auf die Qualitäten des gemeinschaftlichen Handelns (s. Pokemon-Hype)
d. Wachsendes Verständnis in Politik und Wirtschaft für den Beitrag der Kultur zur Lebensqualität
und Attraktivität
e. Zunehmendes Interesse des Tourismus an Kulturangeboten (Kulturtourismus)
f. Wachsende Bereitschaft, für gute Leistungen gut zu bezahlen
g. Wachsende Notwendigkeit, unteren Einkommensschichten Teilhabe zu ermöglichen
h. Wachsende Vorliebe für ein „gehobenes“ Ambiente
i. Ehrenamtliches Engagement wird nur bei überschaubarem Zeiteinsatz übernommen (Zeitraum
und Stundenzahl)
D. Massnahmen
a. Raumangebot: Bei Vermietungen im OG sind eventueller späterer Eigenbedarf der Soziokultur
zu bedenken
b. Einbeziehungen von Kulturangeboten in die Ausstellungen (unter Regie des Kunstvereins)
oder parallel zu ihnen in das Foyer, um kein Angebots-Vakuum entstehen zu lassen
c. Sofort nach Baugenehmigung und Start der ersten Baustufe Bekanntgabe der zu vermietenden
Flächen mit dem Ziel eines Vermietungskonzepts
d. Sorgfältig abgestufte Kosten für Vermietungen; auch hier Crossover Literatur - Kunst - Musik
- Theater - Film
e. Sponsoring von Veranstaltungen mit Prominenten
f. Anwerbung möglichst hochqualifizierten Personals
8. Beschreibung des laufenden Kulturbetriebs zur Darstellung von Kosten
und Einnahmen und deren Entwicklung über die kommenden
Jahre
Alle folgenden Angaben beruhen auf einem detaillierten Musterjahresplan unter Berücksichtigung
von Schulferien und Wochenenden und auf realistischen Annahmen, die sich aus
einschlägigen Erfahrungen speisen, und lassen dennoch Raum für Flexibilität und Offenheit
zur Erweiterung des Angebots, wie es in Nr. 7 „Chancen- und Risikoanalyse“ dargestellt ist.
a. 2017 = 1. Bauphase (Dächer und Heizung sowie Foyer)
Davon ausgehend, dass das Foyer ab Januar 2018 für kleinere Veranstaltungen genutzt
werden kann, und der Saal zu dieser Zeit noch ohne Bühnenequipment nur eingeschränkt
nutzbar ist, sind in 2018 keine Theatervorstellungen geplant. Da der Bekanntheitsgrad des
soziokulturellen Zentrums noch nicht besonders hoch sein wird sind die Besucherzahlen
der übrigen Veranstaltungen noch verhalten mit Zahlen zwischen 40 und 100 Personen
kalkuliert.
b. 2018
Folgende 22 Veranstaltungen sind den Berechnungen zugrunde gelegt:
• 3 Lesungen
• 2 Tage Flohmarkt
• 1 Vortrag
• 12 Profikonzerte (Technik wird mitgebracht, oder geliehen)
• 4 Konzerte von Vereinen
Je nach Art der Veranstaltung wurden zwischen 10 (Lesung) und 66 Stunden (Flohmarkt)
Kulturverein Krawatte e.V.
Zusätzliche Angaben zur Erläuterung der Betriebskostenschätzung S. 9
angenommen, die Personalkosten pro Stunde wurden mit einem Arbeitgeberanteil von
13,50 € angesetzt. Dabei gehen wir von Honorarkräften und Minijobbern aus. Eingerechnet
wurden Stunden für Auf- und Abbau, Kartenkontrolle, Technik, Catering, Einkauf und
Reinigung.
Die Einnahmen wurden mit einem Durchschnitt von 40% der Eintittsgelder berechnet. Die
übrigen 60% sind Künstlergagen inklusive Künstlersozialabgaben.
Für den Einkauf von Getränken und Snacks wurden pro Person 2,00 € angesetzt und ein
durchschnittlicher Verkaufswert von 4,50 € pro Person angenommen.
Die Berechnungsgrundlagen der Personalkosten, Einnahmen und Catering-Kosten und Catering-
Einnahmen wurden auch für die folgenden Jahre mit diesen Werten übernommen.
Für 2018 ergeben sich so:
• 7.560,00 € Einnahmen durch Eintrittsgelder
• 6.136,50 € Personalkosten für Veranstaltungen
• 4.440,00 € Kosten Catering
• 9.490,00 € Einnahmen durch Catering
Die detaillierten Berechnungen finden Sie auf S.3 der beigefügten Tabelle.
c. 2019
Im Jahr 2019 gehen wird davon aus, dass eine Grundausstattung an Bühnenequipment
im Saal vorhanden sein wird. Die Zuschauerzahlen sind weiterhin mit 40-100 Personen
angenommen.
Folgende 40 Veranstaltungen sind 2019 den Berechnungen zugrunde gelegt:
• 6 Theatervorstellungen
• 3 Lesungen
• 2 Tage Flohmarkt
• 1 Vortrag
• 24 Profikonzerte (Technik wird teilweise mitgebracht, oder geliehen)
• 4 Konzerte von Vereinen
Für 2019 ergeben sich so:
• 14.448,00 € Einnahmen durch Eintrittsgelder
• 10.267,50 € Personalkosten für Veranstaltungen
• 6.900,00 € Kosten Catering
• 15.025,00 € Einnahmen durch Catering
Die detaillierten Berechnungen finden Sie auf S.7 der beigefügten Tabelle.
d. 2020
Im Jahr 2020 gelten die selben Bedingungen wie im Vorjahr. Da wir auf Grund der abschreckenden
Wirkung der angenommenen Baustellensituation zur Fassadensanierung
nach wie vor mit einem verhaltenen Zuschauerzufluss rechnen.
Folgende 63 Veranstaltungen sind 2020 den Berechnungen zugrunde gelegt:
• 12 Theatervorstellungen
• 4 Lesungen
• 2 Tage Flohmarkt
• 3 Vorträge
• 36 Profikonzerte (Technik wird teilweise mitgebracht oder geliehen)
• 6 Konzerte von Vereinen
Kulturverein Krawatte e.V.
Zusätzliche Angaben zur Erläuterung der Betriebskostenschätzung S. 10
Für 2020 ergeben sich so:
• 22.296,00 € Einnahmen durch Eintrittsgelder
• 15.451,50 € Personalkosten für Veranstaltungen
• 10.000,00 € Kosten Catering
• 22.000,00 € Einnahmen durch Catering
Die detaillierten Berechnungen finden Sie auf S.11 der beigefügten Tabelle.
e. 2021
Im Jahr 2021 gehen wir von einem fertig sanierten und gut ausgestatteten Gebäude aus.
Wir vermuten einen ersten Anstieg der Besucherzahlen auf 70-100 Personen. Da wir mit
einem erhöhten Aufkommen von Mietanfragen für die Veranstaltungsräume rechnen,
sind die eigenen Veranstaltungen mengenmäßig geringer angegeben als im Vorjahr.
Folgende 58 Veranstaltungen sind 2021 den Berechnungen zugrunde gelegt:
• 16 Theatervorstellungen
• 6 Lesungen
• 2 Tage Flohmarkt
• 4 Vorträge
• 24 Profikonzerte
• 6 Konzerte von Vereinen
Für 2021 ergeben sich so:
• 27.048,00 € Einnahmen durch Eintrittsgelder
• 14.115,00 € Personalkosten für Veranstaltungen
• 12.200,00 € Kosten Catering
• 26.950,00 € Einnahmen durch Catering
Die detaillierten Berechnungen finden Sie auf S.15 der beigefügten Tabelle.
9. Eigen- und Fremdkapitalanteile
Es ist davon auszugehen, dass aufgrund der beantragten Beteiligung der Stadt und aufgrund
des fortschreitenden Ausbaus weitere Förderer und Sponsoren gewonnen werden
können.
a. Eigenkapital
Die Spende in Höhe von 150.000,00 € (s. Projektbeschreibung 3.3) wurde teilweise bereits
in das Projekt investiert (z.B. Erneuerung des Daches Alte Produktion zur Absicherung)
Restbetrag 35.000 €
Stadtsparkasse Barsinghausen 2016 Spende für Gutachten 2.000 €
b. Spendenaktion bei Labora 2017 „Kraftausdrücke“ 1.000 €
c. Fremdkapitalanteile
NBank 2017 Energetische Sanierung (bewilligt) 100.000 €
Land Niedersachsen 2017 Investitionsförderung (bewilligt) 100.000 €
Stiftung Niedersachsen 2017 Investitionsförderung (bewilligt) 50.000 €
Stadt Barsinghausen 2017 Investitionsförderung (Sperrvermerk) 100.000 €
Das Land Niedersachsen hat die Förderung in 2018 und 2019
nicht ausgeschlossen: 200.000 €
d. Hypotheken zur Gegenfinanzierung (s. Nr. 10) 200.000 €
e. Eigenleistung
Wenigstens erwähnt werden soll, dass die handelnden Personen (s.o. Nr. 3) bisher weit
über 10.000 Arbeitsstunden in das Vorhaben investiert haben.
Kulturverein Krawatte e.V.
Erläuterung der Betriebskostenschätzung S. 11
10. Kreditbedarfe und -finanzierung einschließlich etwaiger Sicherheiten
Der Kulturverein Krawatte versucht nach Möglichkeit ohne Kredite auszukommen. Zur vorübergehenden
Auslage von Baukosten und zum schnelleren Ausbau Einnahmen bringender
Flächen könnte dies aber nötig werden. Gespräche mit verschiedenen Geldinstituten laufen,
um möglichst günstige Konditionen zu bekommen. Wir gehen davon aus, dass der Kredit im
zweiten Halbjahr 2019 aufgenommen werden könnte.
Bei einem möglichen Volumen von 200.000 € zu 2 % Tilgung und 1,8 % Zinsen ergibt sich die
gerundete in der Betriebskostenschätzung angenommene Summe von 7.500,00 € Zinsen und
Tilgung pro Jahr. Laufzeit wäre bis 2053, der Verein würde Sondertilgungen und eine frühzeitige
Ablösung, durch vorfinanzierte Fördermittel (50.000 €) sowie Spenden und Einnahmen
ab 2021 anstreben.
Als Sicherheit für die Kreditgeber ist der Wertzuwachs des Gebäudes der Kulturfabrik Krawatte
einzusetzen, der bis zur Kreditaufnahme stattgefunden hat. Die Teilsanierung des Dachs
war ein erster Beitrag dazu.
11. Erläuterungen zur Betriebskostenschätzung 2018 -2021
Alle folgenden Angaben beziehen sich auf sorgfältige und detaillierte Berechnungen der in
der Betriebskostenschätzung genannten Zahlen. Die Berechnungen wurden in einem Kalkulationsprogramm
vorgenommen. Die zugehörigen Tabellen liegen als Anlage bei, so dass alle
Angaben überprüfbar sind.
A. Gebäudekosten
a. Erbpacht
Der Erbpachtvertrag liegt vor. Die monatliche Pacht beträgt 500,00 €.
b. Grundsteuer
Eine Befreiung ist auf Grund der Gemeinnützigkeit beantragt.
c. Gebühren
Gebühren für Straßenreinigung (66,30 €) und Winterdienst (35,70 €) erhoben von der
Stadt Barsinghausen laut Abgabenbescheid. Insgesamt jährlich 102,00 €. Durch Mieter,
in deren Nebenkosten, gemindert um 13,33 € (Berechnet nach prozentualer Nutzung der
Gesamtfläche), Restbetrag für öffentlich nutzbare Flächen 88,67 €
d. Strom allgemein
Der Wert bezieht sich nur auf gemeinschaftlich genutzte Bereiche (Toiletten, Büro, Grundbeleuchtung
außen und innen). Stromkosten, die bei Dauervermietung und bei der begrenzten
Anmietung von soziokulturellen Räumen entstehen, werden als Nebenkosten
bzw. als Nebenkostenpauschale gesondert erhoben und sind als durchlaufender Posten
nicht in der Betriebskostenschätzung ausgewiesen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf